In Fachkreisen bezeichnet man eine Alarmanlage als Einbruchmeldeanlage (EMA) oder Überfallmeldeanlage und gehören zum Einbruchschutz im Bereich der Gefahrenwarnanlagen. Diese Systeme sind zur Absicherung von Gebäuden nur dann empfehlenswert, wenn dem Täter durch bauliche Maßnahmen bereits mechanische Sicherungsmaßnahmen entgegen gesetzt wurden.


Einbruchmeldeanlagen erhöhen das Risiko für den Täter. Geprüfte und zugelassene Meldeanlagen nach DIN EN 45011 und in den VdS-Klassen A, B oder C sind auf jeden Fall eine sinnvolle Möglichkeit, um nicht Opfer eines Einbruchs oder Überfalls zu werden.



Einbruchmeldeanlage Alarmanlagen besteht aus

  • Zentralentechnik, Sicherheitstechnik
  • Alarmierungseinrichtung, elektronische Meldetechnik
  • Bedien- und Schalteinrichtung
  • Scharf-/Unscharfschaltung
  • Bedrohungs- und Überfallalarm
  • Außenhautüberwachung, Einbruchmeldetechnik


Gute Einbruchmeldeanlagen sind in allen ihren Teilen geprüft und nach DIN EN ISO/IEC 17065 zertifiziert, eingestuft in den VdS-Klassen A, B oder C und in SH / SG Klassen eingeteilt.


Für private Risiken Schutz für Wohnobjekte und Personen:

VdS-Klasse A: einfacher Schutz mit den Sicherungsklassen Haushalte SH1, SH2, SH3

VdS-Klasse B: mittlerer Schutz mit den Sicherungsklassen Haushalte SH1, SH2, SH3


Für gewerbliche Risiken Gewerbeobjekte mit erhöhter Gefährdung:

VdS-Klasse B: mittlerer Schutz mit den Sicherungsklassen gewerblich SG1, SG2

VdS-Klasse C: erhöhter Schutz mit den Sicherungsklassen gewerblich SG3, SG4, SG5, SG6


SG5 gilt für Banken, Sparkassen und sonstige Zahlstellen.


Die oben angeführten VdS-Klassen und Sicherungsklassen sind dann unbedingt einzuhalten, wenn eine Alarmanlage aufgrund von Versicherungsauflagen installiert wird.

Funkbetriebene Alarmsysteme gibt es zwischenzeitlich bis einschließlich VdS-Klasse B. Alarmsysteme müssen Fehl- und Falschalarmfrei sein und daher aus geprüften und zertifizierten Einzelteilen bestehen und zwar in allen Bereichen. Der akustische Alarm muss nach spätestens 180 Sec. automatisch abschalten. Sicherheit kennt keine Kompromisse, Telenot - Produkte stehen für VdS-zertifizierte Bestleistungen.


Kabel oder Funk vernetzte Alarmanlagen

Bis dato sind bei der überwiegenden Zahl von Einbruchmeldeanlage die einzelnen Bauteile miteinander verdrahtet. Die Kabel übertragen Steuerbefehle sowie Informationen zwischen der Zentralentechnik und den Komponenten.

Neuste Techniken ermöglichen es auch, Einbruchmeldeanlagen zu bauen, die zum Teil oder gänzlich ohne Kabel auskommen. Die Energieversorgung der einzelnen Komponenten wird dabei über Batterien realisiert, der Informationsaustausch erfolgt über Funksignale.

Auch so genannte Hybridlösungen sind möglich. Hier wird herkömmliche, kabelgebundene Technik mit der Funktechnologie kombiniert. So können z.B. repräsentative Räumlichkeiten durch Funkmelder überwacht, während Lager-, Keller- oder einfache Büroräume mit der oft preisgünstigeren kabelgebundenen Lösung versehen werden.


Wir beraten Sie gern über Alarmsysteme, Hauselektrik und Video-Überwachungssysteme. Für weitere Informationen oder Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
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